KREATIVE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM BAUKULTURELLEN ERBEMerkenMerken


eine Baukulturelle Spurensuche für junge Menschen

2018 feiert Europa seine gemeinsame kulturhistorische Vergangenheit im Rahmen des Europäische Kulturerbejahres. Die Baukultur, Schwerpunkt des Jahres in Deutschland, bietet optimale Anknüpfungen für eine aktive Auseinandersetzung mit Spuren europäischer Geschichte und für die Weiterentwicklung in eine gemeinsame, europäische Zukunft.

Ihre umfangreichen Erfahrungen aus der langjährigen Arbeit mit Schüler/innen in Planungs- und Stadtentwicklungsprozessen bündelt Architektur und Schule nun für das Europäische Kulturerbejahr:

Das Projekt LOST TRACES… sensibilisiert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für das baukulturelle Erbe Europas.

Historische Relikte in der Landschaft, verborgene archäologischen Spuren, Stadtbrachen, verlassene Gebäude oder Orte im Umbruch üben auf Jugendliche eine besondere Faszination aus: Hier wird kulturelles Erbe jenseits musealer Ästhetisierung authentisch spürbar; hier gibt es Freiraum für Imagination, Kreativität und eigenes Handeln.

LOST TRACES… sucht Orte, die in Vergessenheit geraten sind, deren Abriss, Umnutzung oder Entwicklung gerade öffentlich diskutiert wird und die „europäischen Spuren“ in ihrer Vielfalt augenscheinlich machen.

LOST TRACES… lädt junge Menschen dazu ein gemeinsam mit Bürgern, Experten, Kreativen und Lehrern „verlorene“ Orte zu entdecken und verborgene, kulturelle Spuren zu suchen, die im Hinblick auf europäische Zusammenhänge relevant sind, die Verbindungslinien oder Bruchstellen markieren.

Kinder, Jugendliche und jungen Erwachsenen werden im Laufe ihres Projekt zu Paten des gewählten Ortes. Sie untersuchen und hinterfragen ihn, gestalten und bespielen ihn für eine bestimmte Zeit, baulich und mit kulturellen Formaten.

Raumbildende Interventionen oder künstlerische Szenographien, Street-Art, Lichtinstallationen, Führungen, Präsentationen, Musik und Tanz oder gemeinsame Festessen können Bestandteil der Entdeckung und Interaktion mit dem Ort sein. Durch die temporäre Einnahme wird der verlorene Ort und seine Geschichte ins öffentliche Bewusstsein gerückt, Diskussionen werden angestoßen und neue Nutzungsmöglichkeiten erprobt. Die Projekte geben Impulse für Stadtentwicklung und lokale Netzwerke, für Schulen und Hochschulen und den wissenschaftlichen Diskurs zur Denkmalpädagogik.

 LOST TRACES… 

  • stößt ungewöhnliche Projekte an ungewöhnlichen Orten an!
  • versteht sich als Netzwerk von Schulen, Denkmalpflege, Kreativwirtschaft und Stadtentwicklung.
  • qualifiziert Lehrkräfte in Fortbildungen und Workshops.
  • bietet Ideen und Methoden für Schulprojekte mit Außenwirkung.
  • leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei der Auseinandersetzung mit historischen Orten.
  • bringt junge Projektmacher zusammen, vernetzt und fördert den Erfahrungsaustausch.
  • gestaltet das Europäische Kulturerbejahr 2018.

LOST TRACES…
Leitfaden für Schulen

Mehr zum Projekt unter:  www.lost-traces.eu

LOST TRACES… wird im Rahmen des Kulturerbejahres gefördert durch die Beauftragte für Kultur und Medien